Unwetter Wupertal
Baustelle Besucherzentrum nach dem Unwetter
Das Engels-Haus nach dem Regen

Hochwasser in Wuppertal: Update 3.0

Museumsbetrieb stark eingeschränkt

Update 3.0

Das Engels-Haus hat keine bleibenden Schäden davongetragen. Allerdings funktioniert die Beleuchtung in der Dauerausstellung nur eingeschränkt, so dass ein Besucherbetrieb auch am Sonntag, 25. Juli 2021, immer noch nicht möglich ist. Leider muss somit auch die Kombiführung im Engelsgarten ausfallen. Wir hoffen, dass alle technischen Probleme schnellstmöglich behoben werden können und bitten bis dahin um Ihr Verständnis.

Die Verwaltung des Stadtbetriebs ist vorübergehend im Stadtarchiv untergekommen und wieder telefonisch sowie per E-Mail erreichbar.

Update 2.0

Das Museum Industriekultur Wuppertal hatte wohl Glück im Unglück. Die Schäden erweisen sich nach erster Inaugenscheinnahme als begrenzt. Allerdings müssen noch baufachliche und gutachterliche Begehungen stattfinden, um diese positive Einschätzung endgültig zu bestätigen. So sieht es an den einzelnen Standorten aus:
Das Kontor 91 ist auf Grund der allgemeinen Krisenlage bis Montag 19. Juli 2021 geschlossen. Die Ausstellungsräume auf dem Werth sind ebenso wie der Keller trocken geblieben. Im Engels-Haus ist der Keller während des Unwetters vollgelaufen. Nachdem das GMW am Spätnachmittag mit Pumpen anrückte und das Wasser aus dem Haus hinausbefördern konnte, war eine ins Auge gefasste Exponatevakuierung nicht mehr notwendig. Der Keller muss nun trocknen und die Haustechnik sowie die Statik überprüft werden. Deshalb bleibt am Sonntag, 18. Juli 2021, das Engels-Haus zunächst geschlossen. Die Kombiführung im Engelsgarten kann leider ebenfalls nicht stattfinden. Wann ein Besuch des Engels-Hauses wieder möglich ist, werden wir an dieser Stelle nach der Schadensaufnahme mitteilen. Die gute Nachricht ist, dass keines der einmaligen Ausstellungstücke beschädigt wurde.
Am Manuleskotten waren Mitglieder des Fördervereins im Einsatz, um den Teichabfluss zur Entlastung der Staumauer frei zu machen. Dazu wurde auch das Wasserrad des Kottens in Gang gesetzt. Das Bandwebermuseum und der Kalktrichterofen haben keine Schäden zu verzeichnen. Die zur Zeit leergeräumte Remise des Museums für Frühindustrialisierung ist ebenfalls trocken geblieben. Insgesamt muss die Baustellensituation des Museums für Frühindustrialisierung noch begutachtet werden.

Da unser Verwaltungsstandort in der Hofaue ebenfalls vom Hochwasser massiv betroffen ist, ist das Zentrum für Stadtgeschichte und Industriekultur zur Zeit nicht oder nur sehr eingeschränkt per Telefon und Email erreichbar. Wir hoffen auf eine schnelle Normalisierung der Lage und bedanken uns bei allen Einsatzkräften und Helfern!

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Coronavirus Museum Industriekultur

Inzidenzstufe 0

neue Regeln für den Museumsbetrieb

Mit der Inzidenzstufe 0 gelten neue Regeln für unseren Museumsbetrieb im Engels-Haus und im Kontor 91. Wie auch schon in den letzten Wochen ist ein negativer Schnelltest oder eine Impfbescheinigung für den Besuch nicht erforderlich! Neu ist, dass das Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske in den Ausstellungsräumen nicht mehr verpflichtend ist. Wir empfehlen trotzdem nachdrücköich das Tragen eines entsprechenden Mund-Nasenschutzes. Auch sonstige Hygieneschutzregeln, die z.B. die Benutzung von Medienstationen einschränkten, entfallen. Während im Kontor 91 die Anzahl der Besucher nicht mehr begrenzt ist, bleibt es im Engels-Haus bei der Regulierung des Besucherbetriebs über sogenannte Zeitfenster. Dies ist weiterhin aus Brandschutzgründen notwendig. Wir bitten Sie deshalb, Karten im Vorverkauf zu erwerben. Allerdings steht während der Öffnungszeiten eine Tageskasse im Engelspavillon für Spontanbesucher zur Verfügung. Dort ist auch unser Museumsshop eingerichtet, der allerdings nur mit Mundschutzmaske aufgesucht werden kann. Im Engelspavillon gilt weiterhin Maskenpflicht. Zahlungen sind dort nur mit EC-Karte möglich.

Für Fragen zum Museumsbetrieb, Stadtführungen, Veranstaltungen, Buchungen usw. können Sie gerne den Ankerpunkt telefonisch kontaktieren: +49 (0)202 563 4375.
 

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Engelsgarten. Foto: Christoph Grothe

Engels-Stadtführung mit Besuch im Engels-Haus

Das lange Warten hat endlich ein Ende. Ab Sonntag, 27. Juni 2021, bietet das Museum Industriekultur Wuppertal wieder seine beliebten Engels-Stadtführungen an. Den Anfang macht um 11.00 Uhr "Herkunft und Familie von Friedrich Engels - Erkundung rund um den Engelsgarten" – das Besondere: Die Führung ist kombiniert mit einem anschließenden Besuch im Engels-Haus. Da in dem historischen Gebäude coronabedingt aktuell keine Führungen angeboten werden können, dient die vorherige Führung im Engelsgarten als Einführung. Am selben Tag folgt um 14.00 Uhr die Stadtführung „Mit Friedrich Engels über den Unterbarmer Friedhof“. Für die Teilnahme an Stadtführungen müssen vorab Tickets über das Ticketsystem Wuppertal Live gebucht werden: https://www.wuppertal-live.de/User/888

Das lange Warten hat endlich ein Ende. Ab Sonntag, 27. Juni 2021, bietet das Museum Industriekultur Wuppertal wieder seine beliebten Engels-Stadtführungen an. Den Anfang macht um 11.00 Uhr "Herkunft und Familie von Friedrich Engels - Erkundung rund um den Engelsgarten" – das Besondere: Die Führung ist kombiniert mit einem anschließenden Besuch im Engels-Haus. Da in dem historischen Gebäude coronabedingt aktuell keine Führungen angeboten werden können, dient die vorherige Führung im Engelsgarten als Einführung. Am selben Tag folgt um 14.00 Uhr die Stadtführung „Mit Friedrich Engels über den Unterbarmer Friedhof“. Für die Teilnahme an Stadtführungen müssen vorab Tickets über das Ticketsystem Wuppertal Live gebucht werden: https://www.wuppertal-live.de/User/888

Die einstündige Führung "Herkunft und Familie von Friedrich Engels – Erkundung rund um den Engelsgarten" mit maximal 12 Teilnehmern beginnt sonntags am 27. Juni, 4. Juli, 11. Juli, 18. Juli und 25. Juli jeweils um 11.00 Uhr, Treffpunkt ist im Engelsgarten die Plastik von Alfred Hrdlicka (1928-2009) „Die starke Linke“. Anschließend können die Teilnehmer von 12.00 bis 13.00 Uhr das Engels-Haus (ohne Führung) besuchen. Die Teilnahme kostet 10,00 Euro pro Person.
Am Sonntag, 11. Juli, wird das Angebot um die anderthalbstündige Stadtführung „Der revolutionäre Friedrich Engels in Elberfeld“ erweitert. Treffpunkt um 14.00 Uhr ist der Laurentiusplatz, die Teilnahme kostet 8,00 Euro pro Person.
Am Sonntag, 27. Juni und am 25. Juli, wird die Stadtführung „Mit Friedrich Engels über den Unterbarmer Friedhof“ angeboten. Treffpunkt ist um 14.00 Uhr Am Unterbarmer Friedhof 16 (Eingang). Die Führung dauert 90 Minuten und kostet 8,00 Euro pro Person.

Das Tragen von medizinischen Gesichtsmasken während der Stadtführungen ist verpflichtend. Die Abstandsregeln müssen während der Führung eingehalten werden. Ein zertifizierter negativer Schnelltest oder eine Impfbescheinigung sind für die Teilnahme nicht erforderlich! Für die Teilnahme an den Stadtführungen müssen vorab Tickets über das Ticketsystem Wuppertal Live gebucht werden: https://www.wuppertal-live.de/User/888 Derzeit geöffnete Vorverkaufsstellen von Wuppertal Live sind einsehbar unter: https://www.wuppertal-live.de/vorverkaufsstellen

Bei der Stadtführung "Herkunft und Familie von Friedrich Engels – Erkundung rund um den Engelsgarten" erfahren die Teilnehmer Wissenswertes über den Barmer-Bruch – dem heutigen Engelsgarten – mit der Textilmanufaktur und der Fabrikkolonie der Familie Engels. Zwei Bürger- und zwei Arbeiterhäuser blieben erhalten. Hier verbrachte Friedrich Engels seine Jugend, wurde im frommen Geist der Vorfahren erzogen und sammelte soziale Erfahrungen, die ihm später, als Autor von Sozialreportagen, als Philosoph und Politiker, von großem Nutzen waren. Später wurden im Engelsgarten drei Denkmäler (1958, 1981 und 2014) für den „großen Sohn der Stadt“ und „Mitbegründer des wissenschaftlichen Sozialismus“ errichtet. Sie sind zugleich Zeugnisse einer umstrittenen Erinnerungskultur.

Bei der Stadtführung „Der revolutionäre Friedrich Engels in Elberfeld“ erfahren die Teilnehmer unter anderem, dass Friedrich Engels das Gymnasium in Elberfeld besuchte und Mitglied des „Elberfelder Literaturkränzchens“ war. 1845 organisierte er im vornehmsten Gasthof der Stadt die ersten „kommunistischen Versammlungen“ in Deutschland und bereitete die Herausgabe des „Gesellschaftsspiegels“ vor, einer frühsozialistischen Zeitschrift. Zu dieser Zeit leitete der katholische Lehrer Gregor Breuer, unterstützt von dem jungen Kaplan Adolph Kolping, den katholischen Gesellenverein und befasste sich wie Engels mit der sozialen Frage. Während der Revolution und des Elberfelder Aufstandes im Mai 1849 war Engels für einige Tage „Barrikadeninspektor“ der Stadt. Zwölf Jahre später logierte auch sein Freund Karl Marx für eine Nacht in Elberfeld, inkognito, weil er der preußischen Polizei nicht traute.

Bei der Stadtführung „Mit Friedrich Engels über den Unterbarmer Friedhof“ steht der Unterbarmer Friedhof – der „Familienfriedhof“ der Familie Engels – im Fokus. Hier wurden Friedrichs Eltern, einige Brüder, Onkel und zahlreiche Nichten und Neffen bestattet. Auch die Gräber von Jugendfreunden, Weggefährten und Ideengebern liegen hier. Friedrich Engels pflegte von England aus die Kontakte in seine Heimatstadt. Diese Kontakte gewähren zugleich interessante Einblicke in das Leben und Werk des Philosophen und politischen Publizisten.

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Schülerwettbewerb Engels2020 Abschlussveranstaltung mit Christina Rau, Helge Lindh, Andreas Bialas und Gewinnerklassen 11 und 13 des Berufskollegs am Haspel mit Schwerpunkt Grafik und Design

Schülerwettbewerb „Wer war Friedrich Engels?“

Zum Engelsjahr 2020 wurde vom Förderverein Historisches Zentrum e.V. ein Schülerwettbewerb zu „Wer war Friedrich Engels?“ ausgelobt. Da der Gewinn für die Schüler*innen der Klassen 11 und 13 des Berufskollegs am Haspel mit Schwerpunkt Grafik und Design – eine mehrtägige Reise für beide Klassen nach Berlin inklusive Besuch des Reichstags und Gespräch mit Christina Rau – coronabedingt nicht stattfinden konnte, wurde am 14. Juni 2021 eine Abschlussveranstaltung in Wuppertal ausgerichtet. Neben Christina Rau, Vorsitzende der Johannes-Rau-Stiftung, waren auch Bundestagsabgeordneter Helge Lindh und Landtagsabgeordneter Andreas Bialas vertreten. Beide Abgeordnete sind auch Mitglied im Vorstand des Fördervereins Historisches Zentrum.

Bei der Abschlussveranstaltung des Schülerwettbewerbs war Friedrich Engels ein Anlass für die Schüler*innen des Berufskollegs mit den Gästen über aktuelle soziale und politische Themen zu diskutieren. Der lebhafte Austausch reichte von der Corona-Pandemie und deren Folgen für junge Menschen bis hin zu schulpolitischen Themen.

Zum Engelsjahr 2020 wurde vom Förderverein Historisches Zentrum e.V. ein Schülerwettbewerb zu „Wer war Friedrich Engels?“ ausgelobt. Da der Gewinn für die Schüler*innen der Klassen 11 und 13 des Berufskollegs am Haspel mit Schwerpunkt Grafik und Design – eine mehrtägige Reise für beide Klassen nach Berlin inklusive Besuch des Reichstags und Gespräch mit Christina Rau – coronabedingt nicht stattfinden konnte, wurde am 14. Juni 2021 eine Abschlussveranstaltung in Wuppertal ausgerichtet. Neben Christina Rau, Vorsitzende der Johannes-Rau-Stiftung, waren auch Bundestagsabgeordneter Helge Lindh und Landtagsabgeordneter Andreas Bialas vertreten. Beide Abgeordnete sind auch Mitglied im Vorstand des Fördervereins Historisches Zentrum.

Bei der Abschlussveranstaltung des Schülerwettbewerbs war Friedrich Engels ein Anlass für die Schüler*innen des Berufskollegs mit den Gästen über aktuelle soziale und politische Themen zu diskutieren. Der lebhafte Austausch reichte von der Corona-Pandemie und deren Folgen für junge Menschen bis hin zu schulpolitischen Themen.

Die Gewinner*innen des Schülerwettbewerbs zum Engelsjahr wurden bereits im August 2020 gekürt. Die Schüler*innen der Klassen 11 und 13 des Berufskollegs am Haspel mit Schwerpunkt Grafik und Design belegten mit ihrer künstlerisch-historischen Projektarbeit den ersten Platz: Die Mädchen und Jungen haben unter anderem Plakate und Engels-Taschen entworfen. Bei dem Schülerwettbewerb sind ganz unterschiedliche Werke entstanden, die sich mit der Person Friedrich Engels, seinem Werk und seinem Leben auseinandersetzen. Einzeln oder gemeinsam in der Klasse, in einem Kurs oder in einer AG – alle Schüler*innen der Jahrgangsstufen 4 bis 13 aller Schulen aus Wuppertal und Umgebung konnten an dem Wettbewerb teilnehmen. Die Präsentationsform war frei wählbar: Aufsatz, Bilder- oder Fotogeschichte, Film, Heft, Kunstobjekt, Theaterstück, Wandzeitung, Video oder Zeichnung, analog oder digital – alles war möglich.

Am Ende der Abschlussveranstaltung des Schülerwettbewerbs „Wer war Friedrich Engels?“ wurde vereinbart, den Dialog zwischen Politik und Kollegschüler*innen in Zukunft zu intensivieren – was sicherlich ganz im Sinne von Johannes Rau wäre.

Der Schülerwettbewerb „Wer war Friedrich Engels?“ war eine gemeinsame Aktion des Fördervereins Historisches Zentrum e.V., des Bergischen Journalistenvereins e.V. im Deutschen Journalistenverband NRW und des Museums Industriekultur Wuppertal. Gefördert wurde der Schülerwettbewerb durch die Johannes-Rau-Stiftung.

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Flechtmaschine Museum Industriekultur Wuppertal

Bandwebermuseum ist wieder geöffnet!

Geöffnet für Einzelbesucher und Gruppen von max. fünf Personen ohne Anmeldung.

Das Bandwebermuseum im Goldzackgebäude ist wieder geöffnet!

Donnerstag, 10:00 bis 13:00 Uhr und 15:00 bis 17:30 Uhr
sowie jeden 1. Sonntag im Monat von 14:00 bis 16:00 Uhr.


Der Eintritt ist frei. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Bitte beachten Sie, dass nicht mehr als 5 Personen gleichzeitig die Ausstellung besichtigen dürfen.

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