Friedrich Engels und das frühindustrielle Wuppertal

Führung durch Unterbarmen. 

Die heutige Friedrich-Engels-Allee war der Schulweg des Gymnasiasten Friedrich Engels. Entlang der Allee lagen damals Türkischrotfärbereien, Textilfabriken und Kneipen, in denen sich die Heimweber am „Liefertag“ trafen und deren wüstes „Volksleben“ der 19-jährige Engels in seinen „Briefen aus dem Wupperthal“ beschrieb. Im Gasthof „Zur Stadt London“ traf sich Engels mit Moses Hess, seinem Mentor, und bereitete die „kommunistischen Versammlungen“ in Elberfeld vor – die ersten in Deutschland. In der Nachbarschaft logierte Georg Weerth, später ein Freund und Mitstreiter bei der „Neuen Rheinischen Zeitung“. Die Wohn- und Fabrikgebäude in Unterbarmen dokumentieren die industrielle Entwicklung der Stadt, in der Friedrich Engels aufwuchs und die ihn prägte.

Termine
22.05.2022, 14 Uhr.

Treffpunkt
Schwebebahnstation Völklinger Straße

Dauer
90 Minuten

Kosten/Buchung 
Online-Buchung über Wuppertal Live: https://www.wuppertal-live.de/User/888
Vorverkaufsstellen von Wuppertal Live: https://www.wuppertal-live.de/vorverkaufsstellen

Beratung und Buchung für Gruppen über den Ankerpunkt: Tel.: +49 (0)202 563 4375
E-Mail: ankerpunkt@stadt.wuppertal.de

Vollzahler 10 €
ermäßigt 5 €: Anspruch auf Ermäßigung haben Minderjährige im Alter von 6-14 Jahren, Schülern/Schülerinnen, Auszubildende und Studenten/Studentinnen bis 27 Jahre, Personen, die Leistungen nach dem SGB II oder SGB XII erhalten oder die im Besitz des Wuppertalpasses sind, BFD-, FSJ- oder FÖJ-Leistende, Zahlungspflichtige der Infrastrukturförderabgabe.

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Industriekultur erleben

15 besondere Orte an der Nordbahntrasse

Die ehemalige Rheinische Bahnstrecke im Wuppertal, die Nordbahntrasse, ist zu einem beliebten Freizeit-, Arbeits- und Schulweg geworden. Entlang der Nordbahntrasse und Schwarzbachtrasse erlebt man auf 25 Kilometern faszinierende Ausblicke von fünf Viadukten, zahlreiche Brücken und sieben beleuchtete Tunnel.

Auftaktveranstaltung

Anlässlich des internationalen Museumstages am 15. Mai haben sich zahlreiche Akteure zusammengefunden, die ein buntes und vielfältiges Aktionsprogramm mit dem Motto „Industriekultur erleben – 15 besondere Orte an der Nordbahntrasse“ auf die Beine gestellt haben. Dazu lädt die Stadt Wuppertal zu einer Auftaktveranstaltung  am Vorabend, 14. Mai 2022, ein. Im Schatten des mächtigen Kalkofens von 1852, der von der Bedeutung der bergischen Kalkindustrie und der einstigen Rheinischen Eisenbahnstrecke zeugt - über die einst die Stahlwerke in Dortmund und Duisburg mit Kalk versorgt wurden – treffen sich die Akteure und Unterstützer der örtlichen Industriekultur.

Der Oberbürgermeister und Vertreter des Museums Industriekultur werden über die Bedeutung des industriellen Erbes für unsere Stadt sprechen.

 

Programm

19:00 Uhr - Beginn
21:00 Uhr - Grußwort des Oberbürgermeister Uwe Schneidewind

Das Sportcenter Eskesberg in Zusammenarbeit mit der Firma Leyendecker wird den Kalkofen ab 19 Uhr mit einer Lichtshow inszenieren. Für Speis und Trank ist gesorgt.


Tag der Industriekultur an der Trasse

Die Rheinische Strecke diente seit ihrer Errichtung 1879 vor allem dem Güterverkehr. Für die Erschließung der Kalkvorkommen, für die Ziegelindustrie und die örtliche Textilindustrie spielte diese Verkehrsachse eine wichtige Rolle. Entlang der Trasse lagen drei große Genossenschaftszentralen, Drehscheibe für Lebensmittel für ca. 200.000 Menschen. Auch heute sind noch viele dieser sehenswerten Industriegebäude erhalten. An 50 Standorten informieren „Blaue Tafeln“ über diese Themen. Zudem haben sich in einigen der Baudenkmale kleine Museen, Vereine mit Sammlungen und Modellbauvereine angesiedelt.

Am „Tag der Industriekultur an der Trasse“, zugleich „Internationaler Museumstag“, präsentierten 15 Initiativen, Unternehmen und Museen ihre Sammlungen, erläutern die Baudenkmale und deren Umnutzung, um den Wuppertalern und Gästen diesen besonderen und prägenden Teil der Wuppertaler Stadtgeschichte näherzubringen.

Das komplette Programm können Sie hier als PDF-Dokument herunterladen: 

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Familientag am Engels-Haus

Malwettbewerb, Öffentliche Führungen und freier Eintritt

Freier Eintritt im Engels-Haus

„Museen mit Freude entdecken“, das ist das Motto des diesjährigen Internationalen Museumstag. Zu diesem Anlass kann das Engels-Haus am 15. Mai 2022 kostenfrei besucht werden. Die aufwändige Dauerausstellung zu Leben und Werk von Friedrich Engels stellt den Fabrikantensohn aus Barmen als einen echten Allrounder vor: Philosoph, Gesellschaftskritiker, Historiker, Journalist, kommunistischer Revolutionär, Militärexperte, Sprachgenie und Weltbürger.

 

Familienprogramm am Engels-Haus

Darüber hinaus erwarten die Besucher von 11:00 bis 16:00 Uhr ein Kinderprogramm mit einem Malwettbewerb, bei dem man tolle Preise gewinnen kann. Die Preise reichen von Familien-Gutscheinen für die Wuppertaler Extratour bis hin zu Familien-Eintrittskarten für den Grünen Zoo Wuppertal. Um 11.00 Uhr beginnt eine kostenfreie öffentliche Führung. Da die Plätze sehr begrenzt sind, ist eine Reservierung über Wuppertal-Live notwendig. Um 11 Uhr startet am Ankerpunkt ebenfalls die „Historische Stadtrundfahrt“ (Vollzahler 18 € / ermäßigt 9 €), die spannende Industriegeschichte und hochrangige Kultur verbindet.

Von 12:00 bis 16:00 Uhr stehen sachkundige Museumsführer auf beiden Etagen im Engels-Haus für die Fragen der Besucher zur Verfügung.

 

Programm

10:00 – 18:00 Uhr: Kostenfreier Eintritt ins Engels-Haus
11 Uhr – Öffentliche Führung durch das Engels-Haus (kostenfrei)
11 Uhr – Historische Stadtrundfahrt (kostenpflichtig)
11 – 16 Uhr Kinderprogramm am Engels-Haus
12 – 16 Uhr Erläuterung der Dauerausstellung durch Museumsführer 

 

Vorverkauf / Reservierung 

Online-Buchung über Wuppertal-Live: https://www.wuppertal-live.de/User/888
Vorverkaufsstellen von Wuppertal-Live: https://www.wuppertal-live.de/vorverkaufsstellen/
Buchung über den Ankerpunkt: Tel.: +49 202 563-4375
E-Mail: ankerpunkt@stadt.wuppertal.de

 

Externe Links

MI Wuppertal auf den Seiten des Internationalen Museumstags

 

Teilnahmebedingungen Malwettbewerb

Teilnehmen können Kinder bis zum Alter von maximal 14 Jahren. Es sind nur Motive aus dem Engelsgarten oder dem Engels-Haus zugelassen. Nach der Jurysitzung wird das Bild auf Wunsch auf dem Postweg zurückgesendet. Unter allen Einsendungen werden Preise für die Plätze 1 bis 10 vergeben. Der Preis kann nicht in bar ausgezahlt werden. Mit der Abgabe des Bildes wird das Eigentum und das uneingeschränkte Nutzungsrecht ohne sachliche, zeitliche oder räumliche Beschränkung auf das Museum Industriekultur Wuppertal übertragen. Eine Vergütung für die Erstellung des Bildes ist ausgeschlossen. Mit der Einsendung ist der Teilnehmer gleichzeitig damit einverstanden, dass das eingesendete Bild mit Angabe des Vornamens und Alters auf z.B. der Internetseite, Print oder Social Media gezeigt und veröffentlicht wird. Die persönlichen Daten der Teilnehmer werden zum Zwecke der Gewinnermittlung und zur Durchführung des Malwettbewerbs gespeichert und genutzt. Anschließend werden die Daten vernichtet. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht.
 

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Kulturverein besucht Engels-Haus

Ukrainische Geflüchtete besuchen das Engels-Haus

Der deutsch-ukrainische Kulturverein Lerche e.V. und das Internationale Begegnungszentrum des Caritasverbandes Wuppertal/Solingen e.V. haben gemeinsam mit Geflüchteten aus der Ukraine das Engels-Haus besucht. Während der von Anna Vereshchaeva geleiteten Veranstaltung, wurde ein Blick in das Gebäude und auf die Biografie von Friedrich Engels, insbesondere auf seine Kindheit und Jugend geworfen. 

Foto: Lerche e.V. 

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Virtuell das Engels-Haus entdecken

Nach der feierlichen Wiedereröffnung im letzten Jahr, kann das Engels-Haus nun auch von zu Hause entdeckt werden. 

Seit dieser Woche ist das Engels-Haus um eine Attraktion reicher: Ein neuer virtueller Rundgang ermöglicht Einblicke in das historische Gebäude und die aufwändige Dauerausstellung zu Leben und Werk von Friedrich Engels. In 14 hochauflösenden 360°-Rundumansichten werden alle Besucherräume umfassend dargestellt. Mit der Zoom-Funktion können Exponate und Gebäudedetails bis ins kleinste Detail vergrößert werden. Infopunkte stellen Informationen zu ausgewählten Exponaten in Deutsch und Englisch bereit. „Mit dem virtuellen Rundgang wollen wir neue Zugangsmöglichkeiten zum Engels-Haus eröffnen und Lust auf einen Besuch vor Ort machen.“ berichtet Museumsdirektor Dr. Lars Bluma.

Der 360°-Rundgang zeigt die Museumsräume im Erdgeschoss und der ersten Etage sowie ausgewählte Exponate. Im Erdgeschoss wird die Jugend von Friedrich Engels und sein familiäres Umfeld dargestellt. Auch die Baugeschichte des Hauses, von der Erbauung bis zur umfassenden Sanierung von 2016 bis 2021, wird abgebildet. Die erste Etage thematisiert Engels’ Zeit in London und Manchester, sowie seine journalistischen und sozialwissenschaftlichen Arbeiten. Der virtuelle Rundgang führt außerdem durch das beeindruckende Tapetenzimmer. In diesem repräsentativen Salon begrüßte die Familie Engels ihre Gäste.

Neben dem virtuellen Rundgang lässt sich das Engels-Haus auch mit einem spektakulären One-Shot-Video entdecken. Beides sind Teile der Strategie „Museum digital“, die das Engels-Haus über den reinen Museumsbesuch hinaus erlebbar macht. Beide Angebote sind hier zu finden. 

Ermöglicht wurde der virtuelle Rundgang durch die großzügige Unterstützung des Förderverein Historisches Zentrum e.V. und der Stadtsparkasse Wuppertal.

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