Karl-Marx-Haus in Trier: Begleitbuch zur Ausstellung

„Von Trier in die Welt: Karl Marx, seine Ideen und ihre Wirkung bis heute“ heißt die Ausstellung im Museum Karl-Marx-Haus in Trier. Im Geburtshaus von Marx widmet sie sich seiner Biografie, seinem vielschichtigen und letztlich unabgeschlossenen Werk sowie dessen weltweiter Wirkung bis in das 21. Jahrhundert. Das Begleitbuch versammelt Essays, in denen einzelne Themen aus den verschiedenen Ausstellungsbereichen anschaulich mithilfe von Objekten aus der Ausstellung vertieft werden.

Das Begleitbuch ist im Museumsshop des Karl-Marx-Hauses (Brückenstr. 10, 54290 Trier) für 25 Euro erhältlich und kann auch per E-Mail (karl-marx-haus@fes.de) bestellt werden.

Mehr Infos zu der Ausstellung und zu dem Begleitbuch gibt es auf der Homepage der Friedrich-Ebert-Stiftung.

„Von Trier in die Welt: Karl Marx, seine Ideen und ihre Wirkung bis heute“ heißt die Ausstellung im Museum Karl-Marx-Haus in Trier. Im Geburtshaus von Marx widmet sie sich seiner Biografie, seinem vielschichtigen und letztlich unabgeschlossenen Werk sowie dessen weltweiter Wirkung bis in das 21. Jahrhundert. Das Begleitbuch versammelt Essays, in denen einzelne Themen aus den verschiedenen Ausstellungsbereichen anschaulich mithilfe von Objekten aus der Ausstellung vertieft werden.

Das Begleitbuch ist im Museumsshop des Karl-Marx-Hauses (Brückenstr. 10, 54290 Trier) für 25 Euro erhältlich und kann auch per E-Mail (karl-marx-haus@fes.de) bestellt werden.

Mehr Infos zu der Ausstellung und zu dem Begleitbuch gibt es auf der Homepage der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Pottier Internationale
Pottier: L`Internationale, Sammlung Museum Industriekultur Wuppertal
Luckhardt Internationale
Luckhardt: Internationale, Sammlung Museum Industriekultur Wuppertal

Die Internationale

Die Sammlung des Museums Industriekultur besitzt viele Schätze, unter anderem auch die erste deutsche Übersetzung der Internationalen von Emil Luckhardt.

Die Internationale ist das bekannteste Lied der Arbeiterbewegung weltweit. Unter dem Eindruck der Pariser Kommune verfasste Eugène Pottier, Mitglied des revolutionären Stadtrats von Paris, den französischen Originaltext 1871. Der Barmer Gewerkschafter Emil Luckhardt verfasste 1910 die erste Übertragung ins Deutsche. Es handelt sich nicht um eine 1:1-Übersetzung sondern um eine leicht abgeschwächte Version. Das mit Bleistift geschriebene Originalmanuskript von Luckhardt befindet sich in der Sammlung des Museums Industriekultur Wuppertal.

 

Emil Luckhardt

Die Internationale

[1. Strophe]
Wacht auf, Verdammte dieser Erde,
Die stets man noch zum Hungern zwingt!
Das Recht wie Glut im Kraterherde
Nun mit Macht zum Durchbruch dringt.
Reinen Tisch macht mit dem Bedränger!
Heer der Sklaven, wache auf!
Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger
Alles zu werden, strömt zuhauf!

[Refrain]
Völker, hört die Signale!
Auf zum letzten Gefecht!
Die Internationale
Erkämpft das Menschenrecht.

[2. Strophe]
Es rettet uns kein höh'res Wesen,
Kein Gott, kein Kaiser noch Tribun
Uns aus dem Elend zu erlösen
Können wir nur selber tun!
Leeres Wort: des Armen Rechte,
Leeres Wort: des Reichen Pflicht!
Unmündig nennt man uns und Knechte,
Duldet die Schmach nun länger nicht!

[Refrain]

[3. Strophe]
In Stadt und Land, ihr Arbeitsleute,
Wir sind die stärkste der Partei'n
Die Müßiggänger schiebt beiseite!
Diese Welt muss unser sein;
Unser Blut sei nicht mehr der Raben,
Nicht der mächt'gen Geier Fraß!
Erst wenn wir sie vertrieben haben
Dann scheint die Sonn' ohn' Unterlass!

[Refrain]

Visualisierung Besucherzentrum Museum Industriekultur Wuppertal
Planung und © Visualisierung: hmp ARCHITEKTEN ALLNOCH UND HÜTT GmbH
Visualisierung Besucherzentrum Museum Industriekultur Wuppertal
Planung und © Visualisierung: hmp ARCHITEKTEN ALLNOCH UND HÜTT GmbH

So sieht es aus!

Das im Bau befindliche Besucherzentrum, welches Engels-Haus und Museum für Frühindustrialisierung verbinden wird, ist ein wichtiger Meilenstein für die Modernisierung der beiden Standorte des Museums Industriekultur Wuppertal. Das Architekturbüro hmp hat nun anschauliche Visualisierungen des Gebäudes erstellt.

Barrierefrei und energietechnisch auf dem neuesten Stand, so wird das Besucherzentrum in Zukunft unsere Gäste empfangen. Das klar strukturierte Gebäude mit dem luftigen und lichten Eingangsfoyer wird auch ästhetisch ein Hingucker werden. Eine nahezu konstruktionslose und leichte Art des außen verlaufenden Sonnenschutzes bieten gebäudehohe, feststehende, vertikale Bahnen aus Metallgewebe, die eine Referenz an die textilhistorischen Wurzeln der industriellen Pionierregion Wuppertal sind. Das Besucherzentrum verbindet die beiden bisher räumlich getrennten Museumsstandorte Engels-Haus und Museum für Frühindustrialisierung. Über einen Aufzug können die Besucher alle Ausstellungsebenen erreichen. Im Obergeschoss steht ein Veranstaltungsraum für bis zu 100 Personen zur Verfügung. Wir freuen uns schon, Sie bald in diesem außergewöhnlich gestalteten Gebäude begrüßen zu dürfen.

Alle Informationen zum Modernisierungsprojekt des Museums Industriekultur Wuppertal erhalten Sie hier.

Eine Beschreibung des Besucherzentrums finden Sie auch auf der Seite des ausführenden Architekturbüros hmp ARCHITEKTEN ALLNOCH UND HÜTT GmbH.

Neues Logo und neue URL

Kürzlich hat sich der Stadtbetrieb Historisches Zentrum Wuppertal umbenannt in Zentrum für Stadtgeschichte und Industriekultur. Damit verbunden ist auch die Bündelung aller industriekulturellen kommunalen Museumsstandorte – Museum für Frühindustrialisierung, Engels-Haus, Bandwebermuseum, Manuelskotten und Kalktrichterofen – unter der gemeinsamen Dachmarke „Museum Industriekultur Wuppertal“. Ab sofort wird ein modifiziertes Logo zur Vermarktung der neuen Corporate Identity verwendet.

Kürzlich hat sich der Stadtbetrieb Historisches Zentrum Wuppertal umbenannt in Zentrum für Stadtgeschichte und Industriekultur. Damit verbunden ist auch die Bündelung aller industriekulturellen kommunalen Museumsstandorte – Museum für Frühindustrialisierung, Engels-Haus, Bandwebermuseum, Manuelskotten und Kalktrichterofen – unter der gemeinsamen Dachmarke „Museum Industriekultur Wuppertal“. Ab sofort wird ein modifiziertes Logo zur Vermarktung der neuen Corporate Identity verwendet.

Die Abkürzung MIK für das Museum Industriekultur Wuppertal, welche das ursprüngliche Logodesign prägte, wurde während des Gestaltungsprozesses von einem anderen Museum als Marke eingetragen. „Daher haben wir uns entschieden, unser ursprüngliches Logo zu modifizieren und die URL unserer Homepage in www.industriekultur-wuppertal.de zu ändern“, erklärt Dr. Lars Bluma, Leiter des Stadtbetriebs. Das Logo wird nun durch die Abkürzung MI dominiert, die von zwei blauen Pfeilen eingerahmt ist. Der "Startpfeil" ist eine Referenz an die historische Bedeutung Wuppertals als Pionierregion der Industrialisierung. Hier begann die Industrialisierung auf dem europäischen Kontinent. Der Pfeil am Ende des Logos, symbolisiert im Sinne eines "Zurück-Buttons" die historische Rückschau. Er symbolisiert den historischen Blick des Museums Industriekultur und versinnbildlicht, dass Gegenwart und Zukunft einer Gesellschaft im hohen Maße von historischen Entwicklungen, Pfaden und Strukturen abhängig sind.

„Das neue Logo für die Dachmarke ‚Museum Industriekultur Wuppertal‘ strahlt eine starke Präsenz aus, realisiert ein durchgängiges Erscheinungsbild und ermöglicht dabei trotzdem die Unterscheidung der einzelnen Museumsstandorte. Das Ergebnis ist ein Logo von ausgesprochener Präsenz und Klarheit mit einem hohen Wiedererkennungswert“, erläutert Dr. Lars Bluma. Mit iwp (Illigen Wolf Partner) wurde ein erfahrenes Wuppertaler Gestaltungsbüro für die Logoentwicklung beauftragt.

An den Bezeichnungen der einzelnen Museumsstandorte ändert sich übrigens nichts. Sowohl das Engels-Haus als auch das Museum für Frühindustrialisierung werden weiterhin ihre bewährten und über Wuppertal hinaus bekannten Namen behalten.

Ab sofort ist das Museum Industriekultur Wuppertal unter folgendem Link erreichbar:
www.industriekultur-wuppertal.de

Das Museum Industriekultur Wuppertal auf Social Media:

https://www.facebook.com/museumindustriekulturwuppertal
https://www.youtube.com/MuseumIndustriekulturWuppertal

YouTube-Kanal: Über 20.000 Aufrufe im ersten Jahr

Über 20.000 Aufrufe, knapp 1180 Stunden Wiedergabezeit, 27 Videos – das ist die erfolgreiche Bilanz des  Museum Industriekultur Wuppertal nach knapp einem Jahr mit eigenem YouTube-Kanal: www.youtube.com/MuseumIndustriekulturWuppertal

Über 20.000 Aufrufe, knapp 1180 Stunden Wiedergabezeit, 27 Videos – das ist die erfolgreiche Bilanz des Museum Industriekultur Wuppertal nach knapp einem Jahr mit eigenem YouTube-Kanal: www.youtube.com/MuseumIndustriekulturWuppertal

Da Interessierte aufgrund der Corona-Pandemie Anfang vergangenen Jahres nicht die Möglichkeit hatten ins Museum zu gehen, rief das Zentrum für Stadtgeschichte und Industriekultur ein alternatives digitales Onlineangebot ins Leben. Auf dem YouTube-Kanal gab es einen Vorabblick in die Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“, die mit sechswöchiger Verspätung am 15. Mai 2020 in der Kunsthalle Barmen im Haus der Jugend eröffnet werden konnte.

Neben unterhaltsamen Videos zu Leben und Werk von Friedrich Engels über sein Aufwachsen in Wuppertal-Barmen, seine Zeit in Manchester sowie seine vielseitige Persönlichkeit stellen auf dem YouTube-Kanal verschiedene Museumsführer*innen seine/ihre Lieblingsexponate der Engels-Sonderausstellung vor. Kürzlich hinzugefügt wurde ein Video, welches einen ersten Einblick in das frisch sanierte Engels-Haus gibt und über die Geschichte des 1775 errichteten Gebäudes informiert. Einige der Videos sind auch auf Englisch und Chinesisch abrufbar.

Mit knapp 4800 Klicks ist das englischsprachige Video über Engels‘ Zeit in Manchester das meistgeklickte Format. Direkt danach folgt das Teaser-Video zur Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“.

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