Öffentliche Führung und Kombi-Führung

Diesen Sonntag das Engels-Haus und den Engelsgarten entdecken

Am 14. August 2022 bietet das Museum Industriekultur Wuppertal folgende Führungen an: 

Öffentliche Führung Engels-Haus

Begeben Sie sich mit unseren Museumsführern auf den Spuren von Friedrich Engels. Folgen Sie seinen wichtigsten biographischen Stationen von Barmen über Bremen, Berlin, Manchester nach London. Sie lernen den Zeitgeist des 19. Jahrhunderts kennen, eine der dynamischsten Epochen der Menschheitsgeschichte. Wie beeinflusste dieses Jahrhundert Friedrich Engels und wie beeinflusste er mit seinen Ideen die Welt? Lernen Sie gleichzeitig die Geschichte des Engels-Hauses kennen und tauchen Sie ein in die Atmosphäre eines bürgerlich-pietistischen Wohnhauses um 1800.

Beginn: 11:00 Uhr
Dauer: 60 Minuten 
Kosten: 8 € / 4 € ermäßigt 
 

Kombiführung: Engelsgarten/Engels-Haus

Im Barmer-Bruch – dem heutigen Engelsgarten – lag die Textilmanufaktur und Fabrikkolonie der Familie Engels. Zwei Bürger- und zwei Arbeiterhäuser sowie die nahegelegene Unterbarmer Hauptkirche, die von Friedrich Engels sen. errichtet wurde, blieben erhalten. Hier verbrachte Friedrich Engels seine Jugend, wurde im frommen Geist der Vorfahren erzogen und sammelte soziale Erfahrungen, die ihm später als Autor von Sozialreportagen, als Philosoph und Politiker von großem Nutzen waren.
Der Engelsgarten wird von drei Denkmälern für den „großen Sohn der Stadt“ und „Mitbegründer des wissenschaftlichen Sozialismus“ geprägt. Sie sind zugleich Zeugnisse einer durchaus umstrittenen Erinnerungskultur. Im Anschluss entdecken Sie selbständig das Engels-Haus mit der Ausstellung zu Leben und Werk von Friedrich Engels. Der Besuch des Engels-Hauses ist im Preis inbegriffen.

Beginn: 14.00 Uhr 
Treffpunkt: Engelsgarten, Engelsstraße, Plastik von Alfred Hrdlicka "Die starke Linke"
Dauer: 60 Minuten, anschließend Besuch im Engels-Haus 
Kosten: 10 € / 5 € ermäßigt

Buchung für beide Führungen über Wuppertal-Live oder vor Ort im Ankerpunkt (Tel.: +49 (0)202 563 4375, E-Mail: ankerpunkt@stadt.wuppertal.de

 

Wuppertaler Extratour

Mit dem Oldtimerbus Wuppertal entdecken

Die Wuppertaler Extratour ist keine normale Bustour, da sie mit einem Stopp am Bandwebermuseum und am Kalktrichterofen verbunden ist. Die Tour startet am Engelsgarten in Wuppertal-Barmen. Erster Haltepunkt der Tour: Das Bandwebermuseum im Goldzack-Gebäude, welches mit einem fachkundigem Tourenführer besichtigt wird. Anschließend wird der Kalktrichterofen am Eskesberg angesteuert, ein beeindruckendes Industriemonument aus dem 19. Jahrhundert. Weiter geht es zum Briller Viertel, eines der größten zusammenhängenden gründerzeitlichen Villenviertel Deutschlands. Entlang der B7 geht es dann zurück zum Engelsquartier in Barmen. Für die Besichtigung des Bandwebermuseums und des Kalktrichterofens werden kurze Strecken zu Fuß zurückgelegt.

 

Wuppertaler Extratour
Termin: 7. August 2022
Abfahrt: 11 Uhr
Treffpunkt: Am Engelsgarten, Engelspavillon - Bushaltestelle Adlerbrücke
Kosten: 18 € / ermäßigt 9 €

Karten für die Wuppertaler Extratour können über Wuppertal Live oder am Ankerpunkt (Tel.: +49 (0)202 563 4375, E-Mail: ankerpunkt@stadt.wuppertal.de) erworben werden.

Foto: Frank Sonnenberg FOTOGRAFIE - CROSSMEDIA - STORYTELLING

Manuelskotten am 10. Juli 2022 geöffnet

Das Industriedenkmal kann wieder besichtigt werden.

Der Manuelskotten ist am Sonntag, dem 10. Juli 2022 zwischen 11:00 Uhr und 17:00 Uhr geöffnet.
Der Manuelskotten ist der letzte wasserbetriebene Schleifkotten in Wuppertal, in dem noch das Nass-Knie-Schleifer-Handwerk ausgeübt wird. Hier werden noch heute sogenannte Cutter-Messer für fleischverarbeitende Betriebe geschliffen.

Über die Geschichte des Schleifens, des Sensens und die der Cronenberger Werkzeugindustrie informiert im Obergeschoss eine kleine Ausstellung. Neben dem riesigen erneuerten Wasserrad sind weitere Antriebsarten, wie Dampfmaschine, Dieselmotor, Generator und Elektromotor zu besichtigen.

Der Manuelskotten, Kaltenbacher Kotten 1, 42349 Wuppertal, ist über eine kleine Straße von Wuppertal Cronenberg oder Wuppertal Kohlfurth und über Wanderwege zu erreichen. Gastronomisch können Wanderer auch im nahe gelegenen Naturfreundehaus am Hülsberg versorgt werden.

Weitere Informationen: 

13 Routen der Industriekultur

In den Sommerferien Wuppertal entdecken

Wuppertal weist eine in Deutschland und Europa einmalige Dichte an industriehistorischen Orten und Zeugnissen auf. Die Geschichtswerkstatt, ein Kooperationsprojekt mit dem Bergischen Geschichtsverein e.V., Abteilung Wuppertal, hat 13 Stadtteilrouten zur Industrie- und Sozialgeschichte der Industriestadt Wuppertal entwickelt. Die Routen zeigen exemplarisch die gewerbliche und industrielle Entwicklung der Stadt Wuppertal, dabei folgen sie der chronologischen Entwicklung. Die 13 Routen zeigen ein Spektrum von der frühen Suche nach Eisenerz und der Garnbleicherei, der Stadt- und Verkehrsentwicklung im 19. Jahrhundert bis zum Wohnungsbau der 1920er Jahre und dokumentieren anhand konkreter Gebäude die Entwicklung von Gewerbe und Industrie, Wohnen und sozialen Einrichtungen.

Ob Zooviertel, Sedansberg oder Wichlinghausen: Die 13 Routen laden dazu ein, Wuppertal auf eigene Faust zu entdecken. Die Themenkarten finden Sie hier auf unserer Webseite. Im Engelspavillon erhalten Sie kostenlos die Routen in detaillierter, gedruckter Form. Der Engelspavillion am Engelsgarten ist Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. 

Für die detaillierte und gelungene Darstellung des Engels-Hauses belegt die siebenjährige Aicha den den ersten Platz.
Das farbenfrohe Bild von Lyan (7 Jahre) belegt den zweiten Platz.
Mit einer sehr dynamischen Version des Engels-Hauses gewinnt die zehnjährige Victoria den dritten Platz.

Engels-Haus Malwettbewerb

Die Gewinner stehen fest.

„Museen mit Freude entdecken“, das war das Motto des diesjährigen Internationalen Museumstag. Zu diesem Anlass konnte das Engels-Haus am 15. Mai 2022 kostenfrei besucht werden. Über 180 Besucher folgten der Einladung. Darüber hinaus bot das Museum Industriekultur ein umfangreiches Kinderprogramm mit einem Malwettbewerb, bei dem man tolle Preise gewinnen konnte, an. Aus den 16 Einreichungen ermittelte eine dreiköpfige Jury, bestehend aus dem Museumsdirektor Dr. Lars Bluma, Birgit Hoseit-Veljovic und Christoph Grothe (beide Presse- und Öffentlichkeitsarbeit), die drei Siegerbilder, was bei so vielen tollen Bildern sehr schwer gefallen war. 

 

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