Wir trauern um Dirk Krüger

29.11.1940 - 08.08.2026

Der Förderverein Historisches Zentrum / Engels-Haus / Museum für Frühindustrialisierung e.V. trauert um sein langjähriges Mitglied Dr. Dirk Krüger.

Er starb am 8.8.2026 im Alter von 85 Jahren. Der Literaturwissenschaftler Krüger engagierte sich im Förderverein u.a. durch Diskussionsbeiträge zum Leben von Friedrich Engels und gegen das Vergessen der Nazi-Diktatur. Besonders hervorzuheben ist, dass Krüger das Trauerspiel „Cola di Rienzi“ des jungen Friedrich Engels neu aufbereitet und mit einem historischen Kommentar versehen hatte. In einer szenischen Lesung brachte er das Stück mit zahlreichen Wuppertaler Sprecherinnen und Sprechern mehrfach auf die Bühne. Das Original-Manuskript von Engels war 1974 vom damaligen Leiter des Engels-Hauses, Dr. Michael Knieriem, wiederentdeckt worden. Es gilt als das bedeutendste handschriftliche Dokument von Engels, das in Wuppertal erhalten ist. Außerdem war Krüger über mehrere Jahre Kassenprüfer im Förderverein.

Er wird uns fehlen.

Der Vorstand des Fördervereins Historisches Zentrum / Engels-Haus Museum für Frühindustrialisierung e.V.

Bürgermeister Heiner Fragemann, Regine Widmayer-Wagner (Wichernhaus), Andreas Kletzander (Jobcenter Wuppertal), Lars Bluma (Museum Industriekultur Wuppertal)

Café MI eröffnet

Neuer Treffpunkt in historischem Ambiente verbindet Gastronomie, Begegnung und soziale Teilhabe

Wuppertal, 7. August 2026 – Das Museum Industriekultur Wuppertal erweitert sein Angebot um einen neuen Begegnungsort: Mit dem Café MI hat in der Kannegießerschen Fabrik am Museum für Frühindustrialisierung und Engels-Haus ein Café eröffnet, das Besucherinnen und Besucher zum Verweilen, Genießen und Austauschen einlädt.

Das Café bietet während der Öffnungszeiten des Museums Kaffee- und Teespezialitäten, Kaltgetränke, Kuchen sowie kleine Snacks an. Es kann unabhängig von einem Museumsbesuch genutzt werden – ein Museumseintritt ist für den Besuch des Cafés nicht erforderlich. Ebenfalls in das Café integriert ist der Museumsshop, dessen Sortiment derzeit schrittweise erweitert wird.

Das Besondere am Café MI ist sein Konzept: Betrieben wird es vom Wichernhaus Wuppertal in Kooperation mit dem Jobcenter Wuppertal. Ziel ist es, Menschen beruflich zu qualifizieren und sie auf ihrem Weg in den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Damit verbindet das Café gastronomisches Angebot mit sozialem Engagement.

„Das Café MI passt in besonderer Weise zu unserem Museum“, sagt Museumsdirektor Lars Bluma. „Im Museum Industriekultur erzählen wir die Geschichte der Industrialisierung und setzen uns mit Friedrich Engels und der sozialen Frage auseinander. Dass an diesem Ort heute Menschen neue berufliche Perspektiven erhalten, knüpft unmittelbar an diese Themen an und führt sie in die Gegenwart.“

Bereits die Eröffnung bei sommerlichem Wetter zeigte, welches Potenzial der neue Treffpunkt bietet. Das historische Ambiente der Kannegießerschen Fabrik lädt dazu ein, nach dem Museumsbesuch oder auch unabhängig davon bei Kaffee, Kuchen oder einem kleinen Imbiss zu verweilen.

Das Museum Industriekultur Wuppertal freut sich auf zahlreiche Gäste im neuen Café MI.

Öffnungszeiten:
Das Café MI ist während der Öffnungszeiten des Museums Industriekultur geöffnet:
Montag: geschlossen
Dienstag - Freitag: 9 - 17 Uhr 
Samstag, Sonntag: 10 - 18 Uhr
Feiertage*: 10 - 18 Uhr
*Feiertage, an denen wir geschlossen haben: Neujahr, Karfreitag, Ostermontag, Heiligabend, 1. und 2. Weihnachtsfeiertag, Silvester.
 
Der Besuch des Cafés ist auch ohne Museumseintritt möglich.

Adresse:
Café MI, Engelsstraße 10, 42283 Wuppertal

 

Infos zu hitzebedingten Schließungen

Bitte beachten

Zur Zeit keine hitzebedingte Schließungen an unseren Museumsstandorten! 

Leider sind unsere Ausstellungsräume nicht klimatisiert. Wenn die Gesundheit  auf Grund zu großer Hitze gefährdet ist, können Teilbereiche oder gesamte Museumsstandorte geschlossen werden. Dies gilt bei Temperaturen im Innenraum ab 35°C. Informationen zu eventuell hitzebedingten Schließungen von Museum für Frühindustrialisierung, Engels-Haus, Bandwebermuseum und Manuelskotten werden sowohl hier auf der Webseite kommuniziert als auch über unseren Besucherservice (telefonisch: +49 (0)202 563 4375 oder per E-Mail: mi-wuppertal@stadt.wuppertal.de). 

 

Mehr Informationen zum Gesundheitsrisiko bei Hitze finden sich auf der Webseite des Bundesministeriums für Gesundheit:
www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/hitze

Immer wieder Sonntag

Öffentliche Führungen im Museum für Frühindustrialisierung und Engels-Haus

Wochenende ist Museumszeit, daher bieten wir jeden Sonntag ein buntes Programm von öffentlichen Führungen an. Egal ob Groß oder Klein, wir haben für jeden das passende Programm.
Sie wollen an einer Führung teilnehmen, dann können Sie ihre Karte direkt über Wuppertal-Live oder vor Ort beim Besucherservice (Tel.: +49 (0)202 563 4375, E-Mail: mi-wuppertal@stadt.wuppertal.de) buchen.

Mehr Informationen zu den einzelnen Führungen finden sie hier.

 

Öffentliche Führungen im Museum für Frühindustrialisierung

Frühindustrialisierung im Wuppertal
Jeden Sonntag 
Beginn: 11.00 Uhr
Dauer: 90 Minuten
Kosten: 10 € + Museumseintritt; Kinder/Jugendliche 6-18 Jahre: 5 €.
              Kleinkinder bis 5 Jahren: frei

Familienführung „Entdecken, Staunen Anfassen!“
Jeden 3. Sonntag im Monat (von April bis September)
Beginn: 14.00 Uhr
Dauer:  60 Minuten
Kosten: 8 € + Museumseintritt; Kinder/Jugendliche 6-18 Jahre: 4 €.
              Kleinkinder bis 5 Jahren: frei


Öffentliche Führungen im Engels-Haus

Friedrich Engels: Leben, Werk und Familie
Jeden 2. und 4. Sonntag im Monat
Beginn: 14.00 Uhr
Dauer: 60 Minuten
Kosten: 8 € + Museumseintritt; Kinder/Jugendliche 6-18 Jahre: 4 €.
              Kleinkinder bis 5 Jahren: frei.


Geschichten aus dem Nähkästchen: Märchen für Klein und Groß
Jeden 3. Sonntag im Monat (Oktober bis März)
Beginn: 14.00 Uhr
Dauer:  60 Minuten
Kosten: 8 € + Museumseintritt; Kinder/Jugendliche 6-18 Jahre: 4 €.
              Kleinkinder bis 5 Jahren: frei

150 Jahre Manuelskotten

Mühlenfest am 16.05.2026

Es ist schon lange Tradition, dass das bedeutendste Denkmal der Eisenindustrie in Wuppertal am Pfingstmontag, gleichzeitig „Internationaler Mühlentag“, viele Attraktionen anbietet. Kleine Wasserräder können unter anderem gebaut und sofort im Bachlauf erprobt werden. Erproben kann man sich auch in der Schmiedekunst. Vorführungen verschiedener Antriebsarten, wie zum Beispiel Dampfmaschine und Dieselmotor gibt es natürlich auch. Die Ausstellung im Obergeschoss informiert über das Nass-Knie-Schleifer- Handwerk und vieles mehr aus der Industriegeschichte der Metallverarbeitung in Cronenberg und der Umgebung. Um Gegrilltes und Getränke kümmern sich wieder die
„Kickenden Väter SSV 07“.

Warum „Mühlenfest“? Der Manuelskotten ist doch keine Mühle. Nein, der Manuelskotten ist eine Schleiferei, aber das große Wasserrad mit einem Durchmesser von 5 Metern
übertrifft die Räder vieler Wassermühlen und zeigt genauso, wie aus der Wasserkraft Nutzen gezogen wurde und noch wird. Warum „150. Jubiläumsjahr“? Der Manuelskotten ist doch viel älter als 150 Jahre. Seit 1755 wird hier durchgehend gearbeitet. Nach Expertenmeinung ist der Kotten damit wahrscheinlich der älteste erhaltene Arbeitsplatz Wuppertals. Aber 1876 heiratete die Tochter Ida aus der Schleifer-Familie Friedrichs Emanuel Morsbach. Dieser führt den Kotten weiter. Seit 150 Jahren hat die Schleiferei den Namen Manuelskotten. Namen hin oder her, der Pfingstmontag verspricht einen Erlebnistag auch in Verbindung mit den fahrenden Museumsbahnen von Kohlfurt bis zum Kotten.


Von 10:30 Uhr bis 17:00 Uhr findet das Mühlenfest statt.
Normal geöffnet ist der Kotten auch am Pfingstsonntag.
 

Weitere Infos: https://www.manuelskotten.de/

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