Öffentliche Führung

Keine öffentliche Führung am Sonntag

Am kommenden Sonntag, dem 3. Juli 2022, muss die öffentliche Führung im Engels-Haus leider entfallen. Stattdessen findet an diesem Tag die Führung "Als Friedrich Engels Kind war" des Wuppertal Marketing statt. Die nächste öffentliche Führung durch das Engels-Haus findet wieder am 10. Juni 2022 statt. Alle Infos zur öffentlichen Führung finden Sie auf unserer Führungsseite. Karten gibt es bei Wuppertal-Live oder beim Ankerpunkt (Tel.: +49 (0)202 563 4375, E-Mail: ankerpunkt@stadt.wuppertal.de). Weitere Infos zur Führung "Als Friedrich Engels Kind war" finden Sie auf den Seiten des Wuppertal Marketing.

#RememberRathenau

Museum Industriekultur beteiligt sich an Kampagne 

Am heutigen 24. Juni 2022 jährt sich die Ermordung Walther Rathenaus zum 100. Mal. Er war eine der zentralen Symbolfiguren der Weimarer Republik, ein jüdischer Industrieller und Intellektueller, weltläufig, liberal, kunstsinnig und international geachtet. Als Wiederaufbauminister und zuletzt als Außenminister setzte er seine ganze Kraft für die Stabilisierung der jungen Demokratie ein und suchte dabei nach Wegen zum Ausgleich und zur Aussöhnung mit den einstigen Gegnern Deutschlands im Ersten Weltkrieg. Gerade dieses Engagement machte ihn zum Ziel rechter Gewalttäter – sie erschossen ihn auf offener Straße.

In Deutschland gibt es mehr als 300 Straßen und Plätze, die nach Walther Rathenau benannt sind. Viele Menschen wissen jedoch nicht, wer das war und auf welch tragische Weise er aus dem Leben schied. Eine Instagram-Kampagne der deutschen UNESCO-Kommission, des Verein Weimarer Republik e.V. und der Walther-Rathenau-Gesellschaft möchte das ändern. Unter dem Hashtag #RememberRathenau sind Menschen aufgerufen, die Straßen und Plätze in ihrer Umgebung aufzusuchen und per Video oder Foto an Walther Rathenau zu erinnern. Auf diese Weise entsteht ein flächendeckendes Erinnern, indem sich Instagram mit Posts unter dem erwähnten Hashtag füllt. Auch in Wuppertal gibt es eine Rathenaustraße. Sie liegt im Stadtbezirk Oberbarmen und verbindet die Westkotter Straße mit der Sonnabendstraße. Das Museum Industriekultur beteiligt sich an dieser Aktion. Auf unseren Social-Media-Kanälen bei Facebook und Instagram haben wir zu diesem Anlass ein kurzes Video gepostet. 

Hier finden Sie unsere Social-Media-Kanäle: 
Museum Industriekultur bei Facebook
Museum Industriekultur bei Instagram 

Weitere Infos zu Social-Aktion zum 100. Todestag von Walter Rathenau unter: http://walther-rathenau.de/rememberrathenau/

Marx-Haus meets Engels-Haus

Museumskollegen aus Trier zu Gast in Wuppertal

Am 21. Juni 2021 besuchten die Museumskollegen des Karl-Marx-Haus im Rahmen einer Fortbildung das Engels-Haus. Nach einer Führung durch den Engelsgarten, führte Dr. Lars Bluma, Direktor des Museums Industriekultur Wuppertal, die Besucher aus Trier durch die neue Dauerausstellung des am 11. September 2022 wiedereröffneten Engels-Hauses. Die Besuchergruppe zeigte sich beeindruckt von der Ausstellung und dem modernen Ausstellungskonzept.

Mit dem neuen Leiter des Marx-Hauses, Dr Jürgen Schmidt (3. v.l.), und der Leiterin des Archivs der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung, Dr. Anja Kruke (2. v.r.), wurde eine vertiefende Kooperation zwischen den beiden Häusern vereinbart. Für Dr. Anja Kruke ist Wuppertal und das Engels-Haus kein unbekannter Ort. Im Rahmen des Engelsjahres war sie schon Mitglied des wissenschaftlichen Beirats zur Engels Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“, die vom 15. Mai bis zum 20. September 2020 in der Wuppertaler Kunsthalle Barmen stattfand. Wir, das Museum Industriekultur Wuppertal, freuen uns auf eine gute und fruchtbare  Zusammenarbeit.

Weitere Infos zum Karl-Marx-Haus: https://www.fes.de/museum-karl-marx-haus/

#RememberRathenau

Social-Media-Aktion zum 100. Todestag

Am 24. Juni 2022 jährt sich die Ermordung Walther Rathenaus zum 100. Mal. Er war eine der zentralen Symbolfiguren der Weimarer Republik, ein jüdischer Industrieller und Intellektueller, weltläufig, liberal, kunstsinnig und international geachtet. Als Wiederaufbauminister und zuletzt als Außenminister setzte er seine ganze Kraft für die Stabilisierung der jungen Demokratie ein und suchte dabei nach Wegen zum Ausgleich und zur Aussöhnung mit den einstigen Gegnern Deutschlands im Ersten Weltkrieg. Gerade dieses Engagement machte ihn zum Ziel rechter Gewalttäter – sie erschossen ihn auf offener Straße.

In Deutschland gibt es mehr als 300 Straßen und Plätze, die nach Walther Rathenau benannt sind. Viele Menschen wissen jedoch nicht, wer das war und auf welch tragische Weise er aus dem Leben schied. Eine Instagram-Kampagne der deutschen UNESCO-Kommission, des Verein Weimarer Republik e.V. und der Walther-Rathenau-Gesellschaft möchte das ändern. Unter dem Hashtag #RememberRathenau sind Menschen aufgerufen, die Straßen und Plätze in ihrer Umgebung aufzusuchen und per Video oder Foto an Walther Rathenau zu erinnern. Auf diese Weise entsteht ein flächendeckendes Erinnern, indem sich Instagram mit Posts unter dem erwähnten Hashtag füllt. Auch in Wuppertal gibt es eine Rathenaustraße. Sie liegt im Stadtbezirk Oberbarmen und verbindet die Westkotter Straße mit der Sonnabendstraße. 

Weitere Infos zu dieser Aktion unter: http://walther-rathenau.de/rememberrathenau/

Poster: Walther Rathenau Gesellschaft e.V.

Öffentliche Führung und Kombi-Führung

Diesen Sonntag das Engels-Haus und den Engelgarten entdecken. 

Am 12. Juni 2022 bietet das Museum Industriekultur Wuppertal folgende Führungen an: 

Öffentliche Führung Engels-Haus

Begeben Sie sich mit unseren Museumsführern auf den Spuren von Friedrich Engels. Folgen Sie seinen wichtigsten biographischen Stationen von Barmen über Bremen, Berlin, Manchester nach London. Sie lernen den Zeitgeist des 19. Jahrhunderts kennen, eine der dynamischsten Epochen der Menschheitsgeschichte. Wie beeinflusste dieses Jahrhundert Friedrich Engels und wie beeinflusste er mit seinen Ideen die Welt? Lernen Sie gleichzeitig die Geschichte des Engels-Hauses kennen und tauchen Sie ein in die Atmosphäre eines bürgerlich-pietistischen Wohnhauses um 1800.

Beginn: 11:00 Uhr

Dauer: 60 Minuten 

Kosten: 8 € / 4 € ermäßigt 
 

Kombiführung: Engelsgarten/Engels-Haus

Im Barmer-Bruch – dem heutigen Engelsgarten – lag die Textilmanufaktur und Fabrikkolonie der Familie Engels. Zwei Bürger- und zwei Arbeiterhäuser sowie die nahegelegene Unterbarmer Hauptkirche, die von Friedrich Engels sen. errichtet wurde, blieben erhalten. Hier verbrachte Friedrich Engels seine Jugend, wurde im frommen Geist der Vorfahren erzogen und sammelte soziale Erfahrungen, die ihm später als Autor von Sozialreportagen, als Philosoph und Politiker von großem Nutzen waren.
Der Engelsgarten wird von drei Denkmälern für den „großen Sohn der Stadt“ und „Mitbegründer des wissenschaftlichen Sozialismus“ geprägt. Sie sind zugleich Zeugnisse einer durchaus umstrittenen Erinnerungskultur. Im Anschluss entdecken Sie selbständig das Engels-Haus mit der Ausstellung zu Leben und Werk von Friedrich Engels. Der Besuch des Engels-Hauses ist im Preis inbegriffen.

Beginn: 14.00 Uhr 

Treffpunkt: Engelsgarten, Engelsstraße, Plastik von Alfred Hrdlicka "Die starke Linke"

Dauer: 60 Minuten, anschließend Besuch im Engels-Haus 

Kosten: 10 € / 5 € ermäßigt

Buchung für beide Führungen über Wuppertal-Live oder vor Ort im Ankerpunkt (Tel.: +49 (0)202 563 4375, E-Mail: ankerpunkt@stadt.wuppertal.de

 

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