Historische Stadtrundfahrt am 21. Juli 2024

Dieses Wochenende

Spannende Industriegeschichte und hochrangige Kultur: Von beidem hat Wuppertal eine Menge zu bieten. Die Historische Stadtrundfahrt zeigt zentrale Orte, wie das Engelsquartier mit dem einzigartigen Engels-Haus oder den Stadtteil Oberbarmen, der einst Zentrum der florierenden Textilindustrie war. Sie führt vorbei am Opernhaus, der derzeitigen Hauptspielstätte des weltberühmten Tanztheaters Wuppertal Pina Bausch und an seiner zukünftigen Heimat, dem denkmalgeschützten Schauspielhaus. Auch die Historischen Stadthalle, die zu den prachtvollsten Konzerthäusern der Welt zählt, wird von den Oldtimerbussen der Stiftung Regionale Verkehrsgeschichte Wuppertal angesteuert. Darüber hinaus führt die „Historische Stadtrundfahrt“ durch imposante Villenviertel wie das Zoo-Viertel und durch das grüne Wuppertal rund um die Barmer Anlagen.

Buchung über  Wuppertal-Live oder den Besucherservice (Tel.: +49 (0)202 563 4375, E-Mail: mi-wuppertal@stadt.wuppertal.de

Kosten: 20 € / ermäßigt: 10 €
Termin: 21. Juli 2024; 11:00 Uhr 
Treffpunkt: Bushaltestelle Adlerbrücke (Ecke Engelsstr. / Friedrich-Engels-Allee) 

Weitere Informationen zu allen Bustouren des Museum Industriekultur hier

Unsere Führungen am Wochenende

Engels-Haus und Engelsgarten entdecken

Dieses Wochenende bietet das Museum Industriekultur Wuppertal folgende Führungen an: 

Führung Engelsgarten
Im Barmer-Bruch – dem heutigen Engelsgarten – lag die Textilmanufaktur und Fabrikkolonie der Familie Engels. Zwei Bürger- und zwei Arbeiterhäuser sowie die nahegelegene Unterbarmer Hauptkirche, die von Friedrich Engels sen. errichtet wurde, blieben erhalten. Hier verbrachte Friedrich Engels seine Jugend, wurde im frommen Geist der Vorfahren erzogen und sammelte soziale Erfahrungen, die ihm später als Autor von Sozialreportagen, als Philosoph und Politiker von großem Nutzen waren. Der Engelsgarten wird von drei Denkmälern für den „großen Sohn der Stadt“ und „Mitbegründer des wissenschaftlichen Sozialismus“ geprägt. Sie sind zugleich Zeugnisse einer durchaus umstrittenen Erinnerungskultur. Im Anschluss an die Führung entdecken Sie selbständig das Engels-Haus mit der Ausstellung zu Leben und Werk von Friedrich Engels. Der Besuch des Engels-Hauses ist im Preis inbegriffen.

Termin: Sonntag, 14. Juli 2024
Beginn: 14.00 Uhr 
Treffpunkt: Engelsgarten, Engelsstraße, Plastik von Alfred Hrdlicka "Die starke Linke"
Dauer: 60 Minuten, anschließend Besuch im Engels-Haus 
Kosten: 10 € / 5 € ermäßigt

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Öffentliche Führung Engels-Haus
Begeben Sie sich mit unseren Museumsführern auf den Spuren von Friedrich Engels. Folgen Sie seinen wichtigsten biographischen Stationen von Barmen über Bremen, Berlin, Manchester nach London. Sie lernen den Zeitgeist des 19. Jahrhunderts kennen, eine der dynamischsten Epochen der Menschheitsgeschichte. Wie beeinflusste dieses Jahrhundert Friedrich Engels und wie beeinflusste er mit seinen Ideen die Welt? Lernen Sie gleichzeitig die Geschichte des Engels-Hauses kennen und tauchen Sie ein in die Atmosphäre eines bürgerlich-pietistischen Wohnhauses um 1800.

Termin: Sonntag, 14. Juli 2024
Beginn: 11:00 Uhr
Dauer: 60 Minuten 
Kosten: 8 € / 4 € ermäßigt 

Buchungen für beide Führungen sind über Wuppertal-Live oder vor Ort beim Besucherservice (Tel.: +49 (0)202 563 4375, E-Mail: mi-wuppertal@stadt.wuppertal.de) möglich.

Wuppertaler Extratour am 7. Juli 2024 ausgebucht

Für August noch Restkarten erhältlich

Die Wuppertaler Extratour erfreut sich auch in diesem Jahr großer Beliebtheit. Die Fahrt am 7. Juli 2024 ist bereits vollständig ausgebucht, für die Fahrt am 4. August 2024 sind nur noch wenige Restkarten verfügbar. Weitere Fahrten finden in diesem Jahr am 1. September 2024 und 6. Oktober 2024 statt. Neben der Wuppertaler Extratour ist auch die Historische Stadtrundfahrt über das >MI< Wuppertal buchbar. Sie führt vorbei an zentralen Orten der Wuppertaler Kultur und Industriegeschichte. Weitere Infos zu beiden Bustouren finden sie hier.

Alle Fahrten sind ab sofort über Wuppertal-Live und unseren Besucherservice (Tel.: +49 (0)202 563 4375, E-Mail: mi-wuppertal@stadt.wuppertal.de) buchbar. 

Foto: Wilhelm J. Hölzer

Trauer um Dirk Fromm

Förderverein Manuelskotten und MI Wuppertal trauern um den Schleifer

Der 63jährige Schleifer Dirk Fromm ist in der Nacht vom 26. auf den 27. Juni verstorben. Schon zu Zeiten, als der Kotten noch im Besitz der Familie Morsbach war, hat der Remscheider Fromm dort den Beruf des Nass-Schleifers gelernt. Nachdem durch den 1990 gegründeten Förderverein 1992 das Industriedenkmal in den Besitz der Stadt Wuppertal überging, wurde für die unteren Räume, also die Schleifer- Werkstatt, ein Pachtvertrag mit Dirk Fromm geschlossen. In aller Frühe begann Fromm seine Arbeit. Er schliff hauptsächlich große Cuttermesser für Maschinen der fleischverarbeitenden Industrie. Das ist wirklich Präzisionsarbeit, denn die zu Kränzen zusammen gesetzten Messer dürfen sich nicht mehr als 2 Gramm voneinander unterscheiden. Sonst wären die Fliehkräfte zu groß. Dass er schon um 5 Uhr oft seine Arbeit begann, lag daran, dass früher auch Metzger schon so früh ihre Messer geschärft haben wollten. Den Frühstart hatte er später einfach beibehalten. Aber auch Besucher, die ihre Küchenmesser geschärft haben wollten, waren Dirk Fromm willkommen. Gerne zeigte er seine Arbeit und das große Wasserrad, mit dem die großen Schleifsteine angetrieben werden können. Neben den Besichtigungsmöglichkeiten durch die Ausstellung im Kotten stand Dirk Fromm für hautnahe Industriegeschichte vom Praktiker. Im Vorstand des Fördervereins sind Mitglieder, die schon dem Gründungsvorstand angehörten. So hat sich in 34 Jahren ein partnerschaftliches Verhältnis entwickelt. Dirk Fromm trug erheblich zu der Einzigartigkeit dieses eben lebendigen Industriedenkmals bei. Der Vorsitzende des Fördervereins, Reinhard Grätz, bezeichnete Fromm als ein „Urgestein des Kottens“, dessen Tod einen großen Verlust bedeutet. Alle Museumsführer, Mitglieder des Fördervereins Manuelskotten und das Museum Industriekultur werden Dirk Fromm vermissen. 

Manuelskotten

Jahreshauptversammlung des Fördervereins

Der Förderverein des Manuelskotten hat nach erfolgreichem Mühlenfest seine Jahreshauptversammlung abgehalten. Diskutiert wurde am Montag unter anderem, wie die Funktion des unter Denkmalschutz stehenden Stauteiches erhalten bleiben kann.
Weitere Themen waren die Erreichbarkeit des Manuelskottens, während die Museumsbahn noch nicht fährt, und die Gewinnung neuer Mitglieder. Der Vorstand wurde einstimmig für seine Arbeit entlastet. Für einige Aufgaben waren Nachwahlen erforderlich. So wählten die Teilnehmer Wilfried Schultz zum neuen Schriftführer und Bernard Kessens und Monika Schultz zu Kassenprüfer*Innen. Vorsitzender Reinhard Grätz dankte allen ehrenamtlichen Mitarbeiter*Innen für die geleistete Arbeit.

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