150 Jahre Manuelskotten

Mühlenfest am 16.05.2026

Es ist schon lange Tradition, dass das bedeutendste Denkmal der Eisenindustrie in Wuppertal am Pfingstmontag, gleichzeitig „Internationaler Mühlentag“, viele Attraktionen anbietet. Kleine Wasserräder können unter anderem gebaut und sofort im Bachlauf erprobt werden. Erproben kann man sich auch in der Schmiedekunst. Vorführungen verschiedener Antriebsarten, wie zum Beispiel Dampfmaschine und Dieselmotor gibt es natürlich auch. Die Ausstellung im Obergeschoss informiert über das Nass-Knie-Schleifer- Handwerk und vieles mehr aus der Industriegeschichte der Metallverarbeitung in Cronenberg und der Umgebung. Um Gegrilltes und Getränke kümmern sich wieder die
„Kickenden Väter SSV 07“.

Warum „Mühlenfest“? Der Manuelskotten ist doch keine Mühle. Nein, der Manuelskotten ist eine Schleiferei, aber das große Wasserrad mit einem Durchmesser von 5 Metern
übertrifft die Räder vieler Wassermühlen und zeigt genauso, wie aus der Wasserkraft Nutzen gezogen wurde und noch wird. Warum „150. Jubiläumsjahr“? Der Manuelskotten ist doch viel älter als 150 Jahre. Seit 1755 wird hier durchgehend gearbeitet. Nach Expertenmeinung ist der Kotten damit wahrscheinlich der älteste erhaltene Arbeitsplatz Wuppertals. Aber 1876 heiratete die Tochter Ida aus der Schleifer-Familie Friedrichs Emanuel Morsbach. Dieser führt den Kotten weiter. Seit 150 Jahren hat die Schleiferei den Namen Manuelskotten. Namen hin oder her, der Pfingstmontag verspricht einen Erlebnistag auch in Verbindung mit den fahrenden Museumsbahnen von Kohlfurt bis zum Kotten.


Von 10:30 Uhr bis 17:00 Uhr findet das Mühlenfest statt.
Normal geöffnet ist der Kotten auch am Pfingstsonntag.
 

Weitere Infos: https://www.manuelskotten.de/

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